Poe Mortem 19 - Die längliche Kiste

 

POE MORTEM 19

Die längliche Kiste 

Saus und Braus 2025

Hörspielbearbeitung von Constantin Wiedemann 

Dauer: ca. 17 Min.

VÖ: 25.11.2025

Digital

Cover Poe Mortem 19 - Die längliche Kiste

Klappentext:

Auf einem Schiff taucht eine Holzkiste auf, woraufhin sich einige Passagiere seltsam benehmen... was hat es damit auf sich?

 

Meine Meinung: 

Dieses Mal hat das Team um Constantin Wiedemann "Die längliche Kiste" als Hörspiel umgesetzt. Leider ist mir diese Geschichte von Poe als solche nicht bekannt, aber ich kenne das Hörspiel aus dem Hause Lübbe / Studio Stil, der gleichnamigen Serie "Edgar Allan Poe". Da sich die Grundelemente beider Geschichten gewissermaßen gleichen, ist davon auszugehen, dass auch diese Geschichte Poes hier recht originalgetreu umgesetzt wurde, wobei natürlich gewisse Änderungen vorgenommen wurden.

Auch diese Geschichte spielt in der Gegenwart, was jetzt nicht irgendwie durch eine Erklärung des weiblichen Hauptcharakters erwähnt wird, aber beim Untergang des Schiffes wird ein Alarm laut, womit u. a. die Erklärung dafür gegeben ist. Zudem wird die Geschichte hier, neben kurzen Erzähleinschüben, durch Tagebucheintragungen erzählt, die am PC verfasst wurden...

Was hat es mit der länglichen Kiste auf sich, die einer der Passagiere mit an Bord brachte, und was geschieht in den Nächten im Umfeld jenes Passagiers? Fragen, die den Hörer bis zuletzt beschäftigen und die natürlich auch beantwortet werden. Zwar ist die Umsetzung recht interessant, aber irgendwie fehlt ihr das gewisse Etwas, sodass leider keine richtige Atmosphäre aufkommen will, was vielleicht auch in der Kürze des Hörspiels begründet ist.

Sound, Musik und Sprecher sind gut und passend gewählt, sodass hier nichts zu bemängeln ist.

 

Mein Fazit:

 "Poe" 19 ist eine solide Umsetzung, bei der die Atmosphäre leider aber auf der Strecke bleibt.

 

Sprecher: 

  • Stephanie Preis
  • Lisa Cardinale
  • Werner Wilkening
  • Nikolaus Sternfeld
  • Amina Merai
  • Lilly Menke

kreative Beratung: Werner Wilkening und Jasmin Wenger.

Musik: Michael Donner


Andreas Nauber

 

25.01.2026